Im Wettbieten um Manchester United bahnt sich laut Medienberichten ein episches Duell zwischen Elon Musk, dem nur noch zweitreichsten Mann der Welt (Buuh!), und Privatinvestoren aus Katar an. Die bisherigen Besitzer verlangen rund fünf Milliarden Euro. Der Preis dürfte also nicht das Problem sein. Was aber können die Interessenten Manchester United bieten?
1. Musikalische Berühmtheit
„Elon Musk, f*ck dein Marsprojekt“; Peter Fox zerstörte den Milliardär Musk in seinem Hit „Zukunft Pink“. Zwar kommt Musk nicht gut dabei weg, aber er freut sich sicher, in einem Song eines der abgebrühtesten und coolsten Künstler Deutschlands vorzukommen. Zum Einlaufen ins Old Trafford taugt dieses Lied aber nicht so wirklich.
Da muss schon was Einfacheres her, was die Briten auch mit zehn Pints im Kopf noch problemlos grölen können. Womit wir bei „Hurra, Hurra wir fahren nach Katar!“ von Oliver Pocher wären. Positive PR, ein schönes Urlaubsvideo – die Katarer würden mit Sicherheit auf dieses Lied setzen.
Punkt für Katar (im Sinne der Fans): 1:0.
2. Trainingslager
Im letzten Winter ging es für United ins Trainingslager nach Spanien. Aber das ist doch viel zu kalt, wie wäre es also mit Katar? Im Vorhinein können sich die Verantwortlichen auch beim FC Bayern erkundigen, wie die Trainingsbedingungen vor Ort sind und wie die Rolex-Uhren ticken.
Musk jedenfalls hätte deutlich mehr Optionen anzubieten: Einmal mit dem SpaceX-Starship auf den Mond fliegen und dann so schwerelos trainieren wie Zidane gespielt hat. Oder direkt auf den Mars, um ähnliche Bedingungen wie in Katar zu haben. Falls es den Raketen aber nicht so gut geht, könnte United immer noch auf Brandenburg ausweichen. Die Spieler fänden das sicher super, denn weit entfernt ist das Berghain ja nicht. Wobei: Dort hätten sie wahrscheinlich Hausverbot, da Musk sich auf Twitter mal über den Club lustig machte. Womöglich, weil er nicht am Türsteher vorbei kam.
They wrote PEACE on the wall at Berghain! I refused enter.<\/p>— Elon Musk (@elonmusk) April 3, 2022<\/a><\/blockquote>