Der Suchende - Als Linksverteidiger darf Kai Havertz beim… – 11FREUNDE

Vor gut fünf Jahren wäre es ange­sichts der Regel­mä­ßig­keit kaum denkbar gewesen, aber trifft Kai Havertz in diesen Tagen mal das Tor, ist ein kol­lek­tives Auf­atmen spürbar. Nach dem Motto: Puh, end­lich. Das hat er gebraucht. So zum Bei­spiel in seinem zehnten Pflicht­spiel für den FC Arsenal vor rund einem Monat: Obwohl zunächst ein anderer Schütze vor­ge­sehen war, hatte Gun­ners-Kapitän Martin Öde­gaard seinen bis dahin tor­losen Mit­tel­feld­kol­legen beim Spiel­stand von 2:0 gegen Bour­ne­mouth zum Elf­me­ter­punkt bestellt, Havertz gehorcht und den Ball im Kasten ver­senkt. Die anschlie­ßenden Jubel­szenen spra­chen für sich: Havertz schaffte es kaum bis zur Lon­doner Gäs­te­kurve, da wurde er bereits von sämt­li­chen Mit­spie­lern bela­gert. ​Gut gemacht, Bruder”, schrieb Öde­gaard später im Netz, auch Trainer Mikel Arteta und andere Ver­eins­kol­legen herzten den Tor­schützen öffent­lich. Ganz schön viel Theater um einen Straf­stoß, auch wenn es Havertz’ erster (und bis heute ein­ziger) Treffer für Arsenal war. Zumal ihm seine Team­kol­legen den Ball buch­stäb­lich in die Hand drü­cken mussten, bis er end­lich mal eine Bude machte. Und von einem geplatzten Knoten bei null Scorern seither auch kaum die Rede sein kann.

You Might Also Like