Der Freistaat gegen Dietmar Hamann – 11FREUNDE

Wäre es ein Box-Kampf, DAZN hätte ver­mut­lich längst mit der Promo zum ​Fight des Jahr­tau­sends“ begonnen. Der Streit zwi­schen Didi Hamann und dem FC Bayern gip­felte in den ver­gan­genen Tagen in einer bizarren Stel­lung­nahme des Rekord­meis­ters. Dabei zeigt ein Blick zurück: der Experte und die Bayern liegen sich schon seit neun Haaren in den Haaren.

Mai 2015

Die Geburts­stunde der schwie­rigen Bezie­hung zwi­schen Didi Hamann und seinem Ex-Klub. Hamann ist seit Beginn der Saison 2014/15 Experte beim Bezahl­sender Sky. Zum Ende der Spiel­zeit setzt er das Gerücht in die Welt, Pep Guar­diola würde seinen Posten als Bayern-Trainer im Sommer räumen und zu Man­chester City wech­seln. Das schmeckt der Füh­rungs­riege des FC Bayern gar nicht. Karl-Heinz Rum­me­nigge teilt das erste Mal ordent­lich gegen den Experten aus: ​Ich muss eines sagen: Didi Hamann ist bei den Mär­chen­er­zäh­lern an zweiter Stelle gleich hinter den Gebrü­dern Grimm.“ Mal abge­sehen davon, dass er Hans Chris­tian Andersen, Wil­helm Hauff und Ludwig Bech­stein damit ein­fach links liegen lässt, ent­puppt sich die Behaup­tung Hamanns sogar teil­weise als kor­rekt. Es geschieht zwar erst ein Jahr später, doch Guar­diola wech­selt tat­säch­lich zum Scheich-Klub aus Nord­eng­land.

Februar 2019

Bis auf klei­nere Sti­che­leien ist es in den vier Jahren nach dem angeb­li­chen Mär­chen eher ruhig. Erst im Februar 2019 geraten die beiden Par­teien wieder anein­ander, dieses Mal hat es aber in sich. Didi Hamann ist augen­schein­lich unzu­frieden mit dem Auf­treten Robert Lewan­dowskis und moniert: ​Seine Thea­tralik, sein Abwinken, sein zum Teil lust­loses Ver­halten auf dem Platz. Ich glaube, es ist offen­sicht­lich, dass er ein Ein­zel­gänger ist.“ Hasan Sali­ha­midzić, seit andert­halb Jahren Sport­di­rektor der Münchner, stellt sich schüt­zend vor den pol­ni­schen Stürmer und giftet zurück: ​Ich glaube nicht, dass Robert Lewan­dowski für Bayern Mün­chen ein Pro­blem ist, son­dern Didi Hamann ist ein Pro­blem für Sky.“ Rumms! Eine Spitze gleich in zwei Rich­tungen. Das ver­an­lasst sogar Sky dazu, eine Stel­lung­nahme abzu­geben: ​Hamanns Urteil wird all­ge­mein sehr hoch geschätzt, da er auch kon­tro­verse Thesen ver­tritt, die nicht immer von allen geteilt werden. Daran lässt er sich auch messen und dar­über darf auch jeder­zeit sach­lich dis­ku­tiert werden.“ Den Ver­such des Sen­ders, die Dis­kus­sion wieder auf eine sach­liche Ebene zu hieven, tor­pe­diert wie­derum Uli Hoeneß und wird so richtig per­sön­lich: ​Er hat mal in der 5. Liga als Trainer gear­beitet und ist nach kür­zester Zeit raus­ge­flogen. Jetzt meint er, dass er besser ist als Guar­diola und Ance­lotti zusammen. Das ist ein­fach nicht okay.“ Dar­aufhin ver­gisst auch Hamann die Bitte seines Sen­ders um Sach­lich­keit und pestet zurück: ​Es ist wie auf dem Spiel­platz. Hat ein Kind keine Argu­mente mehr, kommt es mit Schimpf­wör­tern oder einem Kraft­aus­druck. Mir scheint, dass die Bayern Kritik per­sön­lich nehmen und nicht auf der fach­li­chen Ebene dis­ku­tieren wollen. Ich will mich nicht auf dieses Level begeben.“ Eigent­lich fehlt noch eine Aus­sage des Mär­chen­ex­perten Rum­me­nigge, um das auf­ge­scheuchte Bayern-Trio zu kom­plet­tieren, doch der hält sich erstaun­li­cher­weise zurück und so wächst erst mal wieder Gras über die ganze Geschichte.

Februar 2023

Erneut sti­chelt der TV-Experte in Rich­tung der Säbener Straße. Am dritten des Monats fach­sim­pelt er über Manuel Neuer, nachdem dieser in einem Inter­view mit The Ath­letic die Ent­las­sung des Tor­wart­trai­ners Tapa­lović heftig kri­ti­siert hatte: ​Einige dieser Zitate sind für mich schlichtweg pein­lich. Wenn du mich jetzt fragst, ob er nochmal für den FC Bayern spielen wird, würde ich eher zum Nein ten­dieren.“ Diese These darf man im Nach­hinein wohl getrost als Griff ins Klo bezeichnen. Doch nur ein paar Tage später legt Hamann nach. Nachdem der dama­lige Bayern-Coach Julian Nagels­mann sich mit den Schieds­rich­tern ange­legt und diese als ​weich­ge­spültes Pack“ bezeichnet hatte, lässt es sich der Experte nicht nehmen, diese Steil­vor­lage für eine wei­tere Spitze zu nutzen. ​Im Eifer des Gefechts rut­schen natür­lich mal Sachen raus, aber wenn er nicht will, dass seine Worte auf die Gold­waage gelegt werden, dann muss er in die 3. oder 4. Liga gehen, da inter­es­siert es keinen, was er erzählt. Dieser Ver­ant­wor­tung musst du dir bewusst sein.“ Die Bayern reagieren tat­säch­lich in keinem der beiden Fälle. Viel­leicht weil sie ihm ins­ge­heim zustimmen?

April 2023

Nun geht es Schlag auf Schlag. Wir befinden uns in der Schluss­phase der Saison 2023/24, die Meis­ter­schaft steht auf der Kippe, denn der große Rivale aus Dort­mund führt die Tabelle kurz vor Schluss an. Hamann holt zum Rund­um­schlag aus und knöpft sich zuerst die Ver­eins­füh­rung vor: ​Ob Hasan Sali­ha­midzić auch in die nächste Saison geht, das hängt meiner Mei­nung nach davon ab, ob sie Meister werden oder nicht. Sollten sie nicht Meister werden, kann ich mir das nur sehr schwer vor­stellen.“ Und auch Oliver Kahn bekommt sein Fett weg: ​Kahn muss schauen, dass er an Profil gewinnt und dass er so wahr­ge­nommen wird, wie man das von einem Vor­stands­vor­sit­zenden auch erwartet. Ich könnte mir vor­stellen, dass er Sali­ha­midzic opfert, um sich selbst etwas Luft zu ver­schaffen.“ Wie wir heute wissen, behält Hamann zumin­dest zum Teil recht, denn sowohl Sali­ha­midzić als auch Kahn müssen nach der Saison ihre Koffer packen. Doch auch Thomas Tuchel ver­schont der Experte nicht und legt damit den Grund­stein für die ganz beson­dere Bezie­hung der beiden: ​Die Geschäfts­füh­rung mag konfus sein, aber der Trainer macht in seinen bis­he­rigen vier Wochen auch einen sehr kon­fusen Ein­druck. Ich habe selten einen Trai­ner­wechsel erlebt, wo es kurz­fristig schlechter wird. Genau das ist bei den Bayern pas­siert. Die Mann­schaft hat gegen Mainz wie von allen guten Geis­tern ver­lassen gespielt und glich gegen Frei­burg einem Hüh­ner­haufen.“

Oktober 2023

So langsam nimmt der Kon­flikt richtig Fahrt auf. Didi Hamann hatte bereits im August ordent­lich dane­ben­ge­legen, als er über die Trans­fer­summe von 95 Mil­lionen Euro für Harry Kane gesagt hatte: ​Für mich ist das zu viel Geld für einen 30-Jäh­rigen. Für mich steht das, was bezahlt werden würde in keinem Ver­hältnis zu dem, was sie bekommen.“ 23 Tore und fünf Vor­lagen in 19 Spielen lassen diese Aus­sage mitt­ler­weile ganz schön alt aus­sehen. Bis auf Kane ver­pflichten die Bayern aller­dings in Kim Min-Yae nur einen wei­teren Hoch­ka­räter. Für Thomas Tuchel zu wenig, der öffent­lich vor allem immer wieder einen defen­siven Mit­tel­feld­spieler for­dert. Das geht Hamann anschei­nend – warum auch immer – gehörig gegen den Strich und so bemän­gelt er: ​Die Spiele bis zur Win­ter­pause werden sie jetzt noch durch­be­kommen. Diese ewige Jam­merei, ich kann das wirk­lich nicht mehr hören. Er kann sich nicht ein­fach aus der Ver­ant­wor­tung stehlen, denn er war Teil des Transfer-Gre­miums. Und er hat sich nicht ent­scheiden können, wen er wollte.“ Er belässt es aller­dings nicht nur bei der Kritik an Tuchels Aus­sagen, auch die Auf­tritte der Mann­schaft miss­fallen dem Experten offen­sicht­lich, denn vier Tage später legt er nach: ​Bayern hatte in dieser Saison zwei sehr gute Gegner, Leipzig und Lever­kusen, und gegen beide waren sie spie­le­risch unter­legen, auch wenn sie jeweils einen Punkt geholt haben. Auf Dauer wird das nicht gut gehen und viel­leicht wird es schon in zehn Tagen in Dort­mund nicht mehr rei­chen.“

Das bringt das Fass für den Trainer des Rekord­meis­ters zum Über­laufen. Im April hatte er sich nicht geäu­ßert und auch die vor­an­ge­gan­gene Aus­sage von Hamann hatte er unkom­men­tiert gelassen, doch nun schlägt er zurück: ​Didi läuft gerade ein biss­chen aus dem Ruder habe ich das Gefühl und ist der anderen Seite ganz sicher nicht wichtig genug, dass wir uns drum küm­mern, reagieren oder uns ärgern lassen.“ Ganz nach dem Motto: Was juckt es die Eiche, wenn sich die Sau an ihr reibt? Die Sa… äh Hamann reagiert umge­hend: ​Ich fühle mich nicht ange­griffen. Wenn ich ihm nicht wichtig genug bin, ist das seine Mei­nung.“ Nur einen Tag später lässt er dann aller­dings mit erneuter – gelinde gesagt – har­scher Kritik an Tuchel und den Bayern auf­hor­chen: ​Die Ergeb­nisse stimmen, aber der Fuß­ball ist nicht gut. Die erste Halb­zeit gegen Gala­ta­saray Istanbul war unter­ir­disch. Wenn sie gegen einen bes­seren Gegner spielen, liegen sie viel­leicht da schon 2:0 oder 3:0 hinten. Eine Lie­bes­be­zie­hung ist es und wird es glaube ich nicht mehr. Es ist ein Zweck­bündnis, seit er da ist. Dass sie Meister wurden, sage ich mal über­spitzt, da konnten sie wenig dafür“, so der Ex-Profi, der anschlie­ßend auch noch den angeb­lich schlechten Umgang mit den Spie­lern moniert: ​Kim­mich ist die wan­delnde Ver­un­si­che­rung. Der Junge wurde inner­halb von acht Monaten demon­tiert vom Stamm­spieler in Mün­chen, den Guar­diola im Sommer nach Man­chester holen wollte. Jetzt hört man, dass sie froh sind, dass er nicht spielen kann.“ Zudem fehle die Ent­wick­lung im Spiel der Süd­deut­schen.

November 2023

Die Aus­sagen hatten schließ­lich – wie eine gute Bolo­gnese – ein paar Tage Zeit, um zu köcheln. Auf der Spiel­tags­kon­fe­renz vor der Top-Partie zwi­schen den Bayern und dem BVB wird ein sicht­lich bro­delnder Tuchel auf die Kritik von Hamann und auch von Lothar Mat­thäus ange­spro­chen. ​Ich sehe bei Lothar Mat­thäus und Didi Hamann auch keine Wei­ter­ent­wick­lung.“ Boom. Der Shit­talk vor dem großen Fight ist eröffnet. Dieser findet aller­dings nicht in Katar oder Saudi-Ara­bien statt wie heut­zu­tage jeder gute Box­kampf, son­dern im Signal-Iduna-Park und nach Abpfiff des völlig ver­dienten 4:0 der Bayern beim BVB geht es in die erste Runde. Der arme Sebas­tian Hell­mann gerät zwi­schen die Fronten. Tuchel startet das Inter­view sar­kas­tisch: ​Ich möchte nicht stören, wenn die Experten da vorne reden. Wir haben trotz Zer­würfnis in der Mann­schaft mit dem Trainer und trotz keiner Wei­ter­ent­wick­lung einen Sieg gefeiert.“ Ange­spro­chen auf die Gründe für den Sieg erwi­dert er: ​Ich weiß nicht, was uns den Sieg gebracht hat, aber Lothar weiß es, Lothar weiß es bestimmt. Wenn es Lothar nicht weiß, weiß es Didi bestimmt.“ Schließ­lich bricht er das Inter­view mit den Worten ​Jetzt haben wir 4:0 gewonnen und ihr müsst eine 180-Grad-Wende machen. Viel Spaß! Ihr könnt jetzt euren Job machen, aber ohne mich…“ ab, fügt aber ein paar Minuten später bei der ARD hinzu: ​Ich werde jede Woche nach Lothar Mat­thäus und Didi Hamann gefragt. Ich habe keine Lust da in der Mitte zu stehen und Kom­men­tare abzu­geben.“

Didi Hamann reagiert ver­dutzt: ​Die Art und Weise hat mich etwas über­rascht und gewun­dert. Das ist auch eine Form des Anstands. Das muss man auf einer gewissen Ebene machen.“ Dass er selbst sich schon seit Jahren auf dieser Ebene bewegt hatte, schien dem Experten nichts aus­zu­ma­chen. So weit hat er es doch gar nicht kommen lassen wollen. Des­halb geht er in den Tagen nach dieser denk­wür­digen Über­tra­gung auf Kuschel­kurs mit der Säbener Straße und gesteht sich sogar einen Fehler ein – nur nicht im Bezug auf seine Worte über Tuchel: ​Ich hätte tat­säch­lich nicht gedacht, dass Kane so ein­schlägt. Der Mann ist ein Phä­nomen. Bayern hat alles richtig gemacht.“ Na, das wird doch als Ent­ge­gen­kommen wohl rei­chen müssen!?

Dezember 2024

Anfang Dezember ist Hamann zu Gast im Format ​Meine Geschichte“ von Ric­cardo Basile. Dort betont er, wie wenig per­sön­liche Kon­takte er in der Fuß­ball­welt habe und dass er Thomas Tuchel seit 35 Jahren nicht gesehen hat. Dass es ihm rein um die Sache gehe, wenn er Kritik äußere.

Januar 2024

Dann kommt die Win­ter­pause und die besinn­li­chen Tage der Weih­nachts­zeit. Es wird ruhig um den Kon­flikt zwi­schen den beiden Par­teien. Bis Didi Hamann eine Aus­sage Tuchels, dass dieser es sich gene­rell vor­stellen könnte, irgend­wann mal auch eine spa­ni­sche Mann­schaft zu coa­chen, zum Anlass nimmt, den Trainer der Bayern mal wieder kom­plett aus­ein­an­der­zu­schrauben – was ganz und gar nicht sach­lich wirkte: ​Nachdem er kam, sind sie aus dem Pokal und aus der Cham­pions-League raus­ge­flogen und haben die Meis­ter­schaft gewonnen, wo sie danach selbst nicht wussten, wie und warum. Dieses Jahr haben sie den Supercup ver­loren und sind wieder aus dem Pokal raus. Sie spielen schlechten und unin­spi­rierten Fuß­ball.“ Oder: ​Wenn ich mir die letzten drei Heim­spiele anschaue, dann ist das für Bayern-Ver­hält­nisse unter­ir­disch. Gegen drei Mann­schaften, die unten drin stehen, hatte das mit Fuß­ball nichts zu tun.“ Und auch: ​Er hat viele Spieler ver­grault und den Markt­wert vieler Spieler hal­biert oder gar gedrit­telt. Es ist seine Auf­gabe, die Inter­essen des Ver­eins zu wahren, das hat er nicht immer gemacht“. Zudem dichtet er Tuchels Aus­sagen plötz­lich um und behauptet: ​Dann setzt sich der da hin und redet über Xavi, über die Nach­folge und dass er gerne mal in Bar­ce­lona oder Spa­nien trai­nieren würde. Das ist eine Frech­heit“, um abschlie­ßend die hals­bre­che­ri­sche These auf­zu­stellen, Tuchel bei Bayern wäre das größte Miss­ver­ständnis seit Jürgen Klins­mann. Wir behaupten: Niko Kovac, Sadio Mané, Renato San­ches, Daniel Pranjić, Edson Bra­af­heid, Bouna Sarr, Fiete Arp, Jan Kirch­hoff, Takashi Usami und Sinan Kurt würden dage­gen­halten.

Apropos dage­gen­halten: Das tut nun auch der FC Bayern und ver­öf­fent­licht am Montag ein State­ment, das den Namen ​Hamann“ zwar nicht beinhaltet, sich aber den­noch ein­deutig an ihn richtet. ​Unser Chef­trainer Thomas Tuchel wurde am Sonntag im Rahmen eines Fan­club­be­su­ches von den Anhän­gern über seine Trai­ner­kar­riere und seine bis­he­rigen Erfah­rungen im Aus­land bei Paris St. Ger­main und dem FC Chelsea befragt und gab dar­über im Gespräch natür­lich Aus­kunft. Ebenso beant­wor­tete er all­ge­meine Fragen der Fans zu Spa­nien als Fuß­ball­land. Er sprach nie­mals über Xavi Hernández und dessen Nach­folge, wie danach fälsch­lich behauptet wurde. Wir werden solche unsach­li­chen, gegen unseren Trainer gerich­teten Aus­sagen, die immer aus der­selben Ecke kommen, nicht mehr akzep­tieren.“ Wie genau es aus­sehen soll, wenn die Ver­ant­wort­li­chen Aus­sagen nicht mehr akzep­tieren, steht dabei in den Sternen. Geben sie Sky dann keine Inter­views mehr? Schi­cken sie Breno mal bei Hamanns Haus vorbei? Immerhin ent­schul­digt sich der Experte dieses Mal und gibt zu, in einer inten­siven Dis­kus­sion die Aus­sagen von Tuchel nicht richtig wie­der­ge­geben und falsch inter­pre­tiert zu haben. Trotzdem darf er sich wohl nicht mehr allzu viele sol­cher Aus­sagen erlauben. Sonst laden die Bayern-Bosse zur nächsten Men­schen­rechts-Pres­se­kon­fe­renz.

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