Kein Sieg, 13 Gegentore, zwei Punkte und Platz 15 nach fünf Spielen: Die nackten Zahlen der bisherigen Gladbach-Saison sehen hässlicher aus als die Schweinchen-Karikatur von Ex-Manager Max Eberl, die gestern in der Nordkurve auf einem Banner gezeigt wurde. Die Borussia, so viel steht fest, hat einen Kaltstart hingelegt. Auch gegen RB Leipzig aus Fuschl am See ging das Team als Verlierer vom Platz, zum dritten Mal im dritten Heimspiel der noch jungen Saison. Weshalb die Mannschaft und ihr neuer Trainer Gerardo Seoane schon kommende Woche, beim Auswärtsspiel in Bochum, unter Druck stehen werden. Sollte das Spiel verloren gehen, dürfte es ungemütlich werden rund um den Traditionsklub. Aber – und darum soll es in diesem Text gehen – noch ist nicht der Zeitpunkt gekommen, um sich Sorgen um die Borussia zu machen. Denn einerseits gibt es für den bisher ausbleibenden Erfolg gute Erklärungen. Und andererseits auch genug Gründe, eher mit Hoffnung als Furcht auf die kommenden Monate zu blicken.
Aber bitte mit Seoane! – 11FREUNDE
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